Die Vermietung einer VTC-Lizenz ist die Übertragung eines Rechts gegen Entgelt, was steuerlich zwei Aspekte hat:
- Mehrwertsteuer. Die Vermietung der Genehmigung ist eine Dienstleistung, die der Mehrwertsteuer (21 %) unterliegt: Als Vermieter musst du dich für diese Tätigkeit registrieren lassen, dem Betreiber monatlich eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer ausstellen und die entsprechenden Steuererklärungen einreichen. Dies ist nicht optional, da es sich um „passives Einkommen“ handelt.
- Direkte Besteuerung. Bei der Einkommensteuer wird das Mieteinkommen je nach Ihrem Fall entweder als Kapitalertrag aus der Übertragung von Rechten oder als gewerbliche Tätigkeit (sofern eine entsprechende Struktur vorliegt) erfasst; bei einer Gesellschaft stellt es einen weiteren Ertrag des Geschäftsjahres dar. Die konkrete Einstufung solltest du bereits beim ersten Vertrag mit deinem Steuerberater klären, da sie Einfluss auf Quellensteuern und die Abzugsfähigkeit von Ausgaben hat.
In der Praxis lassen Vermieter mit einer einzigen Lizenz all dies in der Regel gegen eine geringe monatliche Gebühr von einem Steuerberater regeln – diese Kosten musst du bei der Berechnung deiner Nettorentabilität von den Mieteinnahmen abziehen, wie wir dir in der Frage zu Mieteinnahmen erklären.
Die über VTC360 abgeschlossenen Mietverträge werden rechtlich geprüft und enthalten die steuerlichen Verpflichtungen jeder Partei schwarz auf weiß.
LETZTE ÜBERARBEITUNG · 19.07.2026 — VTC360-Leitfaden: allgemeine Einordnung, keine Beratung für Ihren konkreten Fall.